Risiken von Investments managen
Hier ein Beispiel, das die Wichtigkeit der Diversifizierung verdeutlicht: Angenommen, du investierst dein gesamtes Geld in Tesla-Aktien, sodass dein Portfolio nur aus dieser einen Position besteht. Wenn die Aktie steigt, wächst auch der Wert deines Portfolios. Fällt die Aktie jedoch, landet dein Portfolio tief in den roten Zahlen.
Das ist riskant, da du vollständig von der Performance eines einzigen Unternehmens abhängst. Sollte ein anderes Unternehmen bessere Technologie entwickeln, sich regulatorische Rahmenbedingungen ändern oder das Vertrauen in Tesla durch andere Faktoren sinken, wäre dein Vermögen stark gefährdet, ohne dass du dies vorhersehen oder steuern könntest.
Mit einer diversifizierten Anlagestrategie, bei der du in verschiedene Aktien, Anleihen, Immobilien und P2P-Kredite investierst, wird der Einfluss eines einzelnen Investments auf dein Portfolio abgeschwächt. Zerstört beispielsweise eine Naturkatastrophe deine vermietete Immobilie, ist das zwar ein schwerer Schlag, aber dank der Diversifizierung ist nicht dein gesamtes Vermögen betroffen.
Diversifizierung für Renditen
Diversifizierung ist nicht nur eine Risikomanagementstrategie, sondern auch ein Weg, dein Portfolio auf Rendite auszurichten. Sie ermöglicht es, Anlagen mit höherer Rendite einzubinden und so die durchschnittliche Rendite deines Portfolios zu steigern, während das Risiko begrenzt bleibt.
Kryptowährungen beispielsweise sind hoch volatile Anlagen, die viele Investoren als zu riskant betrachten. Wäre dein Portfolio ausschließlich in Kryptowährungen investiert, wäre es extrem volatil. Was aber, wenn du die Volatilität reduzieren möchtest, ohne komplett auf Kryptowährungen zu verzichten?
Du könntest einen kleinen Prozentsatz deines Portfolios in Kryptowährungen investieren und den Rest in andere Anlageklassen streuen. So hast du die Chance, von Kursanstiegen zu profitieren, ohne dein gesamtes Portfolio zu gefährden, falls die Anlage scheitert.